Erzähl mir was: Wenn Geschichten zuhören lassen - mit Wolf Matthäus

Shownotes

In dieser Folge:

  • Warum Geschichten vermutlich zum evolutionären Erfolg des Menschen beigetragen haben
  • Was Yuval Noah Harari über Mythen und Kooperation sagt
  • Warum Märchen mehr sind als Kindergeschichten
  • Der Unterschied zwischen Vorlesen und freiem Erzählen
  • Wie Geschichten Empathie fördern und Stress reduzieren können
  • Warum Erwachsene anders zuhören als Kinder
  • Geschichten in Mediation, Trauerbegleitung und Bildung
  • Wie man selbst Geschichtenerzähler:in werden kann
  • Live erzählt: Das Glück des Bauern

Zitat der Folge: „Wenn ich mich selbst nicht zurücknehmen kann, kann ich mein Gegenüber nicht berühren.“

Mehr zu Gast: Wolf Matthäus – Geschichtenerzähler, Märchenerzähler und Vermittler alter Erzählkunst: https://fabularium.live

Transkript anzeigen

00:00:11: Herzlich willkommen bei Zuhören der Podcast.

00:00:15: Geschichten sind nicht nur Unterhaltung, sie begleiten seit siebzig tausend Jahren und sind eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit.

00:00:25: Sie verbinden Stiften-Sinnen und Bündeln Aufmerksamkeit.

00:00:30: Der Historiker Juval Noah Harari sagt unsere Fähigkeit, Geschichten zu erzählen und ihn gemeinsam zuzuhören ist einer der Gründe warum sich der Homo Sapiens durchgesetzt hat.

00:00:41: In dieser Folge von Zuhören der Podcast spreche ich mit Wolf Matthäus.

00:00:46: Er ist Geschichtenerzähler, er liest Märchen nicht vor sondern erzählt sie frei – mit seinen eigenen Worten und bewegt sich damit an einer Grenze zwischen Realität und Fantasie.

00:00:55: Herzlich willkommen lieber Wolf!

00:00:57: Ja danke schön Alex, schön dass ich hier sein darf.

00:00:59: Magst du dich selbst kurz vorstellen?

00:01:02: Gerne also... Ich bin Wolf Matthäos hast Du ja richtig gesagt.

00:01:07: Ich bin seit fünf Jahren Märchen- und geschichtene Zeller Nicht im Hauptberuf, aber mit ganzem Herzen.

00:01:14: Und ich bin hier um mit dir über Märchen zu sprechen und die Verbindung zum Zuhören.

00:01:19: Wunderbar!

00:01:21: Wir fangen mal ganz weit vorne an – siebzig Tausend Jahre, wir beide erinnern uns glaube nicht mehr dran, aber lassen's mal wirklich in die Fußstapfen der ältesten Kulturtechnik hinein treten.

00:01:33: Warum sind Geschichten denn so grundlegend für uns Menschen?

00:01:39: Also wenn ich Juval Harari freue Wie gesagt, ich war nicht dabei.

00:01:43: Aber für mich klingt das schlüssig!

00:01:46: Wenn ich im Folge dann sagte dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, dass fiktive Geschichten erdenken kann sich darüber austauschen und daran glauben kann.

00:02:02: So und darüber haben sich dann Werte, Mythen, Wissen und Ähnliches entwickelt.

00:02:10: Und ich meine Werte sind Fiktion, ja das sind Geschichten.

00:02:14: Religion!

00:02:14: Das darf ich nicht laut sagen, das weiß ich aber ist eine Geschichte in erster Linie und wir können dann daran glauben als Menschen.

00:02:23: Und das verbindet halt und das schafft die Möglichkeit zu kooperieren.

00:02:32: Die Fähigkeit dieser Art der Kooperation, der Familienübergreifenden Kooperation war halt auch einzigartig zwischen diversen unterschiedlichen Homo-Nui homo-no-hominoin, menschlichen vor Menschen Form.

00:02:51: Das heißt es gibt noch etwas was uns mit unseren Vorvorvorgängern verbindet?

00:02:57: Der Glauber an Mythen?

00:03:00: Ja natürlich!

00:03:01: Okay und dann springen wir mal von den siebzig tausend Jahren ein bisschen weiter in die Gegenwart denn bis heute scheint ja was ganz ähnliches zu passieren.

00:03:09: wenn Menschen einer Geschichte zuhören warum brauchen wir denn ausgerechnet diese alten Geschichten noch?

00:03:18: Also in erster Linie, glaube ich, brauchen wir keine alten oder neuen Geschichten.

00:03:22: Wir brauchen Geschichten und es ist so dass Geschichten in diversen Plots einfach überall anknüpfen können, anknüpf anschlussfähig sind.

00:03:35: Ist das richtige Wort?

00:03:37: Ja!

00:03:38: Es gibt ein Autor Tobias heißt.

00:03:42: der hat um twenty-fünf Masterplots identifiziert die Kultur übergreifend überall auf der Welt funktionieren.

00:03:51: Sag mal ganz kurz was ein Masterplot

00:03:53: ist.

00:03:53: Entschuldigung, ja komme ich so vorzu?

00:03:55: Der Punkt also der Hintergrund dahinter ist dass in allen Kulturen es einen Grundstock von denselben Bedürftesten gibt.

00:04:02: alle Menschen wollen essen alle wollen gut zusammenleben alle haben Angst vor dem Säbelzahntiger und alle finden das wenn man miteinander teilt alle irgendwie glücklicher sind.

00:04:13: Und daraus ergeben sich dann diese Masterplots.

00:04:15: Das sind zum Beispiel so Sachen wie Aufstieg, Abstieg der Underdog die Rache ja so Themen halt von einer Geschichte adressiert werden und damit egal ob hier oder in Indien oder in Südafrika überall erst mal anschlussfähig sind.

00:04:34: Dann gibt es natürlich kulturelle Niosen.

00:04:36: So warum brauchen wir diese ganzen Geschichten?

00:04:39: Einfach weil in der Vergangenheit Wahnsinnig viel Wissen darin gespeichert worden ist, dafür brauchen wir sie heute oder nutzen wir sie zumindest nicht mehr.

00:04:49: Oder nicht mehr ausreichend wie ich finde aber ich bin ein bisschen voreingenommen.

00:04:55: Aber brauchen tun wir Geschichten dieser Tage tatsächlich um zu verbinden?

00:05:01: Wir brauchen Geschichten um eine gemeinsame Position zu was erarbeiten vielleicht oder zu finden, etwas woran wir uns ausrichten können.

00:05:14: Und das kommt dann immer wieder auf unterschiedliche Themen an.

00:05:17: zum Beispiel gibt es im Konfliktmanagement in der Mediation den Einsatz von Geschichten um eine ähnliche Situation wie den Konflikten einfach mal außerhalb des konfliktbereichs darzustellen so dass man quasi sich selber sieht, ohne dabei direkt angesprochen zu sein und das nicht persönlich zu nehmen.

00:05:39: Dafür braucht man Geschichten!

00:05:42: Wenn ich noch mal weit zurückgehe die ersten aufgeschriebenen Geschichten von denen wir wissen sind aus dem dritten vierten Jahrhundert vor Christus Und es ist ein indisches Lehrbuch voller Geschichten für die Ausbildung von Prinzen zum Thema gutes Regieren.

00:05:59: Also das sind Lehrgeschichten, Weisheitsgeschichten.

00:06:02: Wie gehe ich denn mit Menschen um?

00:06:03: Was ist denn wichtig im Leben?

00:06:06: oder man könnte auch noch mal in die Bibel gucken in das Buch Salomon Die Richter.

00:06:12: ja es sind auch ganz viele Lebensweißheiten.

00:06:14: wie geh ich miteinander um?

00:06:16: was ist denn Gerechtigkeit überhaupt?

00:06:19: wird alles in diesen Geschichten transportiert in Märchen unterschiedlich.

00:06:23: aber eine einfache Antwort auf Wozu braucht's Märchen eigentlich heutzutage noch?

00:06:28: Oder Geschichten gibt es, glaub ich nicht.

00:06:29: Dafür sind die Anwendungsbeispiele viel zu bereit.

00:06:32: Du hast gerade gesagt das früher auch Wissentransportierwörter durch Geschichten.

00:06:36: Das ist heute weniger der Fall.

00:06:37: Ich weiß nicht ob wir dann heute eher konsumieren oder dass an uns vorbeirauschen lassen.

00:06:42: Die Geschichten und die Märchen sind ja die gleichen.

00:06:44: D.h.,

00:06:44: wir hören heute anders darauf als wir es früher getan

00:06:47: haben... ...ich glaube wir hören sie einfach nicht mehr.

00:06:51: Ja, was haben wir denn?

00:06:52: Wir haben Hollywood!

00:06:54: Wir haben noch den einen oder anderen Roman.

00:06:57: Bei Hollywood sind diese Masterplots wahrscheinlich auch nicht in dieser ganzen Vielfalt mehr vorhanden?

00:07:01: Oh doch,

00:07:02: absolut!

00:07:06: Ich weiß es nicht wie ja kein Hollywood-Regisseur aber ich glaube das ist ein großer Teil des Geheimnisses für das Erfolge von einem Film ist dass du einen Masterplot hast der international Anschluss fähig ist weil eine Geschichte die nur in Amerika erzählen kannst und die nirgendwo sonst zieht ist einfach nicht kommerziell erfolgreich.

00:07:25: Also ich glaube schon, dass die überall Anwendung finden.

00:07:30: Das heißt es hat auch was Zeitloses und Geschichten, die überall funktionieren.

00:07:37: Jetzt bist du ja Geschichte Erzähler- und Nichtgeschichten Vorleser.

00:07:40: Das ist ein ganz großer Unterschied.

00:07:44: Wo ist der Unterschied dazwischen?

00:07:45: Was passiert wenn eine Geschichte erzählt wird und nicht vorgelesen?

00:07:52: Da würde ich gerne differenzieren zwischen was passiert mit dem Erzähler und was passieren mit dem Publikum.

00:07:56: Das war auch der Plan, mein Masterplot!

00:08:01: Das dachte ich mir schon.

00:08:03: Was passiert dabei?

00:08:04: Also jetzt vielleicht erst mal es gibt ein paar wissenschaftliche Untersuchungen zum Unterschied zwischen Vorlesen und erzählt bekommen.

00:08:12: Grundsätzlich ist natürlich erstmal so Geschichten an sich haben etwas gemeinsam Ja, also egal wie sie vorgetragen werden oder ob ich sie einfach auch selber lese zum Beispiel.

00:08:23: Das hat was mit der Identifikation mit dem Helden zu tun, mit der Spannung, dem Cortisol-Ausstoß und dem Oxytocin, der Bindung und alles schön heimlich wenn ich die Geschichte am Ende bis zum Ende anhöre und alles geht gut aus.

00:08:41: Das ist in allen Formen gleich.

00:08:43: Wenn nicht jetzt aber... Insbesondere im Kinderalter, so zwischen drei und zehn Vorlese oder mündlicher Zähle passiert was unterschiedlich ist.

00:08:53: Weil beim Vorlesen habe ich im Prinzip keinen Augenkontakt.

00:08:58: Ich weiß der gute Vorleser guckt immer mal hoch aber das ist nicht dasselbe wie wenn eine Erzählerin da steht und die Kinder permanent im Blick hat Und das hat nichts kontrollierendes.

00:09:09: Das ist ein Bindungsaufbau.

00:09:13: Du hast mal erzählt Nein, du hast mal in einem Block geschrieben, dass noch nicht so lange her zuhören sei Beziehungsarbeit.

00:09:22: Das ist Erzählen auch!

00:09:23: Weil Erzähl natürlich ohne Zuhörn nicht funktioniert.

00:09:26: aber sowohl das Publikum als auch der Erzähler müssen dabei aufeinander zugehen.

00:09:31: Meine Lehrerin im Geschichtenerzellen hat gesagt es gibt einen Erzählvertrag.

00:09:36: Der eine gestenkt dir die Zeit und der andere verpflichtet einfach ordentlich und unterhaltsam oder was immer gerade gefragt ist zu erzählen.

00:09:46: Und das passiert in dem Moment mehr, weil die Bindung stärker ist, weil ich mich auf das Publikum konzentrieren kann und auch auf Reaktionen eingehen kann.

00:09:58: Das ist ganz spannend, das passiert ja beim Vorlesen auch nicht!

00:10:01: Denn wenn ich erzähle – und ich merke dass das Publikum unruhig wird Oder dass das Publikum Einwand hat oder vielleicht was nicht versteht.

00:10:12: Gerade bei Kindern ist es ganz wichtig, dass man da vielleicht noch mal ein Begriff erklären muss.

00:10:16: Dann kann ich sofort darauf eingehen und umständen verändert sich auch die Geschichte.

00:10:21: Das passiert beim Vorlesen nie!

00:10:23: Das stimmt

00:10:24: Ja?

00:10:24: Und das Ganze dieses Zuhören im sicheren Raum habe ich gelesen, ist unglaublich empathiefördernd und schafft die Möglichkeit sich selbst in die Rollen von zum Beispiel dem Held zu versetzen.

00:10:41: Obwohl Kinder, glaube ich, wenn ihnen vorgelesen wird, wenn sie häufig auch die gleiche Geschichte hören, auch sehr aufmerksam sind, wenn es darum geht dass man sich verspricht oder einen Satz wegnet und das hast du nicht und ich sage oh Gott ja sei müde!

00:10:53: Ja das stimmt.

00:10:53: Ich wollte hier abkürzen da sind Sie auch sehr offmerksam.

00:10:56: Das ist richtig.

00:10:58: Insbesondere allerdings dann, wenn's nicht so oft passiert also wenn das nicht so die Regel ist weil der Erzähler kommt ja jetzt nicht jeden Tag in die Klasse.

00:11:09: Das ist eher was, wo etwas ganz Besonderes ist wie wenn ein Zauberer in den Kindergarten kommt.

00:11:14: Da ist eine andere Atmosphäre drumherum und das macht glaube ich auch noch einen Unterschied.

00:11:20: D.h.,

00:11:20: der erzählte Geschichten kriegen dann bisschen mehr Aufmerksamkeit als reines Vorlesen oder vermutlich sogar Bilderbücher weil wir wirklich diese engen Verbindung haben.

00:11:31: im Augenblick, wenn ich dich richtig verstanden

00:11:32: habe.

00:11:33: Genau!

00:11:33: Und das führt am Ende dazu dass es eine gewisse gemeinsame Kreativität gibt, weil die Geschichte dadurch, dass sie sich ja verändern kann, die entsteht zwischen dem Erzähler und dem Publikum.

00:11:50: Im Prinzip immer wieder neu!

00:11:52: Das ist schon auch ein kreativer Akt der auch verbindet.

00:11:56: Auch das findet beim Vorlesen so nicht statt.

00:12:00: Also es hört sich sehr aktiv an, dass ich als Zuhörende oder als Wörerin dir Folge, wenn du eine Geschichte erzählst anders oder dass ich viel mehr eingebunden bin als würdest du mir nur rein vorlesen.

00:12:12: Das höre ich jetzt irgendwie raus und bin innerlich vielleicht auch beteiligter weil ich halt auch nicht genau weiß wie es weitergeht oder merke hier ist ne Verbindung zwischen uns vielleicht spielt ihr auch oder ich merke ah wenn ich die Augen grunzle dann erklärt er das noch mal.

00:12:24: also wir haben ja so ein wie wir beide jetzt hier im podcast studio

00:12:27: ganz richtig und da sind zwei unterschiedliche aspekte.

00:12:30: bei Kindern ist es so also insbesondere bis zehn jahren Da ist ja dieses logische Denken noch nicht so ausgeformt.

00:12:37: Die erleben Geschichten viel, viel unmittelbarer als Erwachsene und da muss man auch wirklich aufpassen dass es nicht zu spannend wird.

00:12:45: zum Beispiel, dass man die Kinder nicht überfordert.

00:12:49: Ja aber auch das ist diese permanente Interaktion.

00:12:52: bei Erwachsenen ist ein bisschen anders.

00:12:54: Da knüpft eine Geschichte in der Regel an Erfahrungen an die sie schon gemacht haben Bilder.

00:13:00: Also wenn ich dir was von der Sachartorte erzähle, dann brauche ich nicht lange zu erzählen wie toll die Schokolade knackt und wie du auf der Zunge jetzt schmilzt.

00:13:07: Ja!

00:13:07: Ich habe ja Speichelfluss.

00:13:09: Du hast sofort das Bild im Kopf weil du schon mal eine gesehen und gegessen hast.

00:13:14: Und dass ermöglicht ist aber, dass Erwachsene auf einer tieferen Ebene mithören und Resonanz suchen.

00:13:24: Das schwingt dann mehr und es schwingte auch länger nach.

00:13:25: Dass es wissenschaftlicher Wiesen tatsächlich dass noch Tage nachdem so eine Geschichte wirklich intensiv gehört worden ist, das die immer noch nacharbeitet.

00:13:34: Das hat etwas mit neuronaler Kopplung und ich weiß nicht was so... Ich bin kein neurowissenschaftler, weil es sich sehr beeindruckt, als ich das gelesen habe!

00:13:41: Ich finde

00:13:41: es auch total spannend und danke, dass du uns diesen wissenschaftlichen Rahmen gibst.

00:13:44: Wir bleiben noch ein bisschen in dem Rahmen und ich hoffe, dass wir nachher aber auch ein bisschen praktisch kommen und vielleicht noch eine Geschichte von dir zu hören bekommen.

00:13:53: Wie merkst du, dass dein Publikum dir wirklich zuhört?

00:13:57: Also ein guter Indikator ist, dass sie nicht schnarchen.

00:14:05: Es geht um Blickkontakt.

00:14:06: in erster Linie sind die Leute präsent?

00:14:08: Ja ich meine die verlangen von mir das ich präsend bin wenn ich erzähle.

00:14:12: richtig natürlich und das heißt natürlich auch jeder der schon mal irgendwas präsensiert hat hat ja schon gesagt bekommen Du musst die Leute anschauen, sie auf das Publikum.

00:14:22: Schau mal ob dich schon einschlafen.

00:14:24: so ähnlich ist es auch.

00:14:26: So ist das auch beim erzählen und da gibt es dann ganz unterschiedliche Reaktionen.

00:14:32: manche fangen an sich so ein bisschen unruhig werden so auf den stühlen Dann weißt du jetzt ist irgendwas nicht richtig also gerade bei Erwachsenen.

00:14:43: Jetzt ist schwierig, vielleicht sollte ich mal ein bisschen vorwärts machen.

00:14:45: Vielleicht habe ich mich an diesem einen Bild ein bisschen zu lange aufgehalten.

00:14:51: Je nachdem wie weit du vom Publikum entfernt bist kannst du auf die Atmung achten.

00:14:55: Manche bekommen dann durchaus auch eine schnellere Atmungen.

00:15:00: Wenn du weiter weg und erhöht bist kriegst du das nicht so mit oder?

00:15:03: ich meine ich erzähle normalerweise jetzt auch nicht vor hunderten von Leuten sondern eher so vor zwanzig oder dreißig und da ist schon ne unmittelbare Nähe da.

00:15:12: Also es geht ganz um die Verbindung.

00:15:13: Und das ist eine Sache, die ich hier in diesem Studium schon ganz häufig auch von meinen Podcast-Gästen gehört habe – dass halt Kommunikation und letztendlich ist Kommunikationssprechen unzuhören keine Einbahnstraße, sondern es geht so ein bisschen hin und her und wir ... Die Art und Weise wie du zuhörst bestimmt einfach, wie sicher ich sprechen kann.

00:15:33: also es ist ein Miteinander.

00:15:35: Machst du vorher oder gibst du vorhin so ein paar Regeln zum Beispiel Handys bleiben in der Tasche?

00:15:40: Nein!

00:15:41: Und was passiert dann?

00:15:43: Bleiben die an, die sind in der Tasche oder...

00:15:45: Ich hab's noch nicht erlebt.

00:15:46: Doch!

00:15:47: Einmal tatsächlich hat tatsächlich ein Telefon geklingelt und das war genau an der richtigen Stelle.

00:15:52: lustigerweise da ging es gerade um Kirchenglocken, die dann leuteten und in dem Moment gingen einen Düdlü-Düdlü durch und dass wir ausgesprochen unterhalten haben, das fand wirklich jeder lustig und es waren nur ganz wenig peinlich.

00:16:02: Ein bisschen schon aber ganz wenig Peinlich.

00:16:05: Aber vor allem eben weils dann auch ne kleiner ein kleiner Rahmen war, war es nicht so schlimm.

00:16:11: Das ist nicht wie im Kino, wo auch der Film einfach weiter läuft.

00:16:16: Bei mir verpasst ja keiner was!

00:16:19: Wenn ich so eine Störung habe dann mache ich einen lustigen Kommentar oder binde das irgendwie mit ein wenn es geht?

00:16:24: Oder wenn's nicht geht... Dann fange ich nochmal drei Sätze weiter vorne an.

00:16:30: Du hast gerade gesagt dass du vor vielen Menschen sprichst vielleicht nicht zweihundert sondern zwanzig und den Vergleich von einem Vortrag zum Beispiel auch gewählt.

00:16:41: Glaubst du, dass man dir oder dass man Geschichten leichter zuhören kann als es dem ganz normalen Vortrack?

00:16:46: Denn da ist ja auch Storytelling in aller Munde.

00:16:49: Gibt es da Dinge die du dir von den Storytellern abschaust oder andersherum?

00:16:55: Ich glaube eigentlich anders herum.

00:16:57: das würde aber keiner zuhergehen.

00:16:58: Hier hört

00:16:59: auch keiner zu.

00:17:01: Also es ist so... würde mal sagen, der Anfang ist ja schon das Publikum.

00:17:09: Ich gehe hier nicht zu einem Vortrag für mich, dass Thema nicht interessiert.

00:17:12: Außer es ist eine Betriebsversammlung und dann muss ich halt... Aber das ist glaube ich ein starker Anfang.

00:17:20: also so wie jemand nicht zu mir zum Erzählabend kommt, der keinen Lust auf Geschichten hat.

00:17:27: Insofern kann man es glaube ich nicht ganz vergleichen.

00:17:30: Vergleichen kann man's dann wieder mit der Situation da steht einer auf der Bühne und muss irgendwie zusehen, dass die Leute ihm zuhören.

00:17:37: Und da ist natürlich dann das Thema Storytelling ein großes Thema.

00:17:43: Wir haben ja in den letzten, manchmal sagen fünf bis zehn Jahren sehr viel in den diversen Medien dazugehört und alle reden von Storytellings und keiner macht es beziehungsweise macht nur Marketing daraus.

00:17:55: Das ist ja auch aus meiner Sicht viel zu kurz gesprungen.

00:17:59: Gab's noch nicht einen sehr langen Artikel im Wall Street Journal zu über den ich mich wirklich geagert habe, weil es ging nur um Marketing!

00:18:05: Ja?

00:18:07: viel, viel zu kurz gesprungen.

00:18:10: Andersrum ist es aber so dass ein Vortrag sehr viel spannender wird wenn man ihn mit mindestens mal mit Bildern oder mit einem Thema mit einer Geschichte untermauert.

00:18:23: ja?

00:18:23: Wenn ich hingehe und sage Ich habe hier einen Haufen zahlen Datenfakten für dich Und das mit einem Symbolbegleit und dieses Symbol sich möglichst durch meinen ganzen Vortrag hält, so dass es stringent ist.

00:18:35: Und die Leute, sie sich parmale etwas Neues ausdenken müssen oder was Neues einlassen müssen, dann ist das natürlich eine ganz ähnliche Situation.

00:18:44: Aber ich habe verstanden der kritische Punkt dabei ist halt, dass ich nicht konsequent ne Geschichte erzelle.

00:18:52: Das will auch keiner.

00:18:52: Ich meine, so ein Vortrag darf ja nur zwanzig-dreißig Minuten sein.

00:18:56: sonst mein Professor hat immer gesagt man kann über alles reden außer über dreißig minuten.

00:19:01: und wenn ich den mit einem viertel stunden Märchen voll donner dann kann das noch so relevant sein.

00:19:08: da zeigen mir die Leute einen Vogel und ich kriege den inhalt nicht rüber.

00:19:13: Andersrum, wenn ich das aufdröseln in kleine Häppchen und immer wieder auf die Geschichte zurückkomme.

00:19:19: Und dann quasi den nächsten Schwung-Zahlen-Datenfaktenliefer... Dann habe ich einen sehr stringenten Vortrag!

00:19:26: Ich hab tatsächlich ein Artikel gelesen.

00:19:29: Darum hat sich der Auto, die Mühe gemacht, die Top-TedEx-TED-Vorträge mal darauf hin zu analysieren und hat tatsächlich ein Schema gefunden wo im Prinzip alle drei Minuten für eine Minute wieder dieses Bild da aufgerufen worden ist, um die Leute quasi ins Boot zu holen und aus ihrer Fakten nach Hose wieder rauszuholen.

00:19:50: Und so bleiben die Zuhörer dann eben auch bis zum Ende immer wieder aktiv.

00:19:55: Die schweifen dann immer mal leicht ab und dann ist der Moment, wo wieder ein Stück Geschichte muss...

00:20:01: Dann hole ich uns beide mal wieder in das Zuhörenboot!

00:20:04: Denn beim Zuhören was wir so im öffentlichen Raum praktizieren erleben wir ganz häufig Menschen viel länger aufmerksam bleiben, wenn niemand etwas von ihnen möchte.

00:20:14: Also so eine Bedingungslosigkeit außer Präsenz vielleicht?

00:20:18: Ist das eine Sache die dir auch begegnet?

00:20:22: Darüber habe ich tatsächlich noch nie nachgedacht!

00:20:25: Weil natürlich die Situation aus einer Erzählveranstaltung ein bisschen anders ist.

00:20:29: Ich höre an die Leute kommen um zuzuhören.

00:20:32: Natürlich will niemand was von denen... Sie sind ja da, um sich berieseln zu lassen jetzt mal.

00:20:38: Kurz gesprochen insofern glaube ich, ist das nicht ganz anwendbar als Bild?

00:20:43: Weil es eigentlich keine Alternative dazu gibt.

00:20:47: Dann bleibe ich zu Hause!

00:20:49: Ich würde gerne nochmal kurz in die Geschichten selber reingehen.

00:20:54: wie man Geschichten zuhört... Ich überhabe mir auch überlegt im Vorfeld, wie höre ich eigentlich eine Geschichte zu?

00:21:00: Höre ich auf die Worte, höre auf die Bilder, auf die Stimmung und die Emotionen.

00:21:04: Also das ist ja ganz vielschichtig!

00:21:05: Das ist wirklich ein ganz bunter Cocktail von Zutaten, die eine gute Geschichte ausmachen.

00:21:12: Gibt es bei dir auch Geschichten oder Märchen, die sich für dich durch häufiges Erzählen verändern oder deren Inhalt sich erst im Laufe der Zeit geöffnet haben?

00:21:24: Schon... Schon.

00:21:27: Jetzt noch nicht so viele tatsächlich, weil ich im Moment noch dabei bin mein Reportual immer weiter aufzubohren und ich erzähle dieselben Geschichten selten mehrfach.

00:21:37: Aber es ist schon so... Es gibt so zwei oder drei die sich im Laufe der fünf Jahre jetzt durchaus entwickelt haben.

00:21:44: Und zwar mit jedem mal erzählen, mit jedem qualifizierten Feedback das ich dazu gekommen habe also jenseits von oh krass zu.

00:21:53: aber wenn du hier noch und da hat mir was gefehlt Wenn du so einen Feedback bekommst und darüber nachdenkst, dass einbaust, dann verändert sich die Geschichte.

00:22:02: Ja?

00:22:02: Und insofern ja immer!

00:22:06: Also ich habe eine Freundin, die macht das schon seit dreißig Jahren... ...und die erzählt, dass ihre Geschichten einfach leben.

00:22:14: Die verändern sich über die Jahre, dann schlummern sie ein paar Jahre und dann gibt's sie wieder ne Gelegenheit und dann verändern sie sich.

00:22:21: auch den Umständen entsprechen.

00:22:23: Ich habe neulich mal gelesen, man kann ganz prima dieselbe Geschichte für Kinder und Erwachsene erzählen aber in Anpassung an die Zuhörerschaft oder natürlich auch die Reife und was man von denen so erwarten kann und was sie so vertragen können.

00:22:40: Wenn man die dann einfach ein bisschen anpasst, dann bist du vielleicht ein bisschen kürzer oder vielleicht benutzt man ein bisschen anderes Vokabular, vielleicht ist der Zauberspruch nicht so gruselig oder weißt ihr Henker irgendwas?

00:22:50: Und wenn ich das mal als Grundannahme nehme, dass jede Geschichte für jeden taugt und es nur eine Frage der Darbietung ist.

00:22:58: Dann heißt das auch, dass sie sich über die Jahre zwangsläufig immer verändern.

00:23:03: Und die Kontexte verändern sicher auch?

00:23:04: Genau!

00:23:04: Ich bin mir sicher, dass du sagst, die Geschichte hat früher so funktioniert und jetzt vor diesem aktuellen Hintergrund hole ich die nochmal raus und ich merke da ist ja ein Schatz drin, der hat früher gar nicht gepasst aber jetzt passt er total gut ins Zeitgeschehen.

00:23:17: Genau

00:23:17: oder

00:23:18: vielleicht...

00:23:20: erzähle ich dir mal besser jetzt gerade nicht.

00:23:22: Okay, ja klar geht in beide Richtungen.

00:23:26: Ich würde nochmal kurz in deine Rolle reingehen das ein bisschen verständlicher machen.

00:23:30: also du unterscheidest zwischen Erzähler einem Vorleser oder einen Schauspieler.

00:23:35: bist Du dann in Deiner Rolle Vermittler Gastgeber?

00:23:40: Oder Bist Du Übersetzer der Geschichte?

00:23:42: was ist denn so dein?

00:23:43: wie würdest du es am ersten für uns verständlich machen?

00:23:47: Gastgebert trifft's auf jeden Fall Und ansonsten Vermittler wahrscheinlich auch.

00:24:00: Du hast es ja eben richtig gesagt, es kommen wahnsinnig viele unterschiedliche Sachen zusammen damit die Geschichte gut ist.

00:24:05: Das wichtigste aus meiner Sicht ist dass sie anschlussfähig ist und nicht nur die Geschichte sondern auch die Darstellung.

00:24:11: das zwingt mich dazu Geschichten auszusuchen die für das Publikum passen Für den Kontext passen aber auch die zu mir passen Sonst ist nicht glaubwürdig Wenn ich mir das alles anschaue, dann ist meine Rolle natürlich irgendwie Vermittler.

00:24:28: Wenn ich mehr möchte als nur zu unterhalten... wenn nicht die Wirkkraft einer Geschichte nutzen will und darauf vertrauen möchte dass es funktioniert und die Botschaft rüberbringen will Dann muss ich dir auch so rüber bringen, dass jeder zuhört und das versteht.

00:24:50: Ja, das heißt aber auch, dass sie's nicht einfach Runterratter, das heißt auch nicht dass ich nicht einfach ignorieren kann wie sich das Publikum verhält und darauf reagiert.

00:25:02: Ich muss all das im Blick halten und rüberbringen und damit bin ich dann der Vermittler schon Interpretierer vielleicht mitunter?

00:25:13: Bestimmt!

00:25:15: Auf jeden Fall!

00:25:15: Je länger ich mir zuhöre desto bestimmter.

00:25:18: Ja

00:25:18: ja wir haben auch eigene Filter an der Wahlung.

00:25:20: Genau

00:25:21: genau ich benutze die Worte die mir passen.

00:25:24: Insofern ist da ja schon beim Filter drübergelegt, also ganz klein interpretiert und gewissermaßen auch kondensiert.

00:25:32: Weil wenn ich mehr will als einfach nur unterhalten dann muss sich die Botschaft irgendwie auch rausarbeiten im Vorfeld und beim Vortrag.

00:25:41: Und vermutlich überlegst du dir auch vorher wer sitzt überhaupt im Publikum?

00:25:44: Hoffentlich!

00:25:46: Sind ja nicht nur kleine Menschen sondern wem?

00:25:48: wo kann man noch als Erzähler wirksam werden?

00:25:53: Ja, also Kindergarten und Grundschule ist quasi gesetzt.

00:25:57: Das finden alle Lehrer gut!

00:26:00: Und Seniorenheime sind gern genommener Abnehmer dafür.

00:26:09: Krankenhäuser, also quasi in Konkurrenz zum Klinik-Clown – das ist eine andere Form der Unterhaltung und der Zuwendung aber auch... Es geht ja um Ablenkung von der Situation.

00:26:23: Es gibt heilsames Erzellen im Zusammenhang mit Trauerbegleitung zum Beispiel oder auch im Zusammenhangen einfach mit Wundenheilen.

00:26:32: Da ist man dann oft im Konfliktmanagementbereich, in der Mediation werden Geschichten oft verwendet um den Konflik daraus zu arbeiten und eine Lösung zu finden beziehungsweise meistens erst mal um den konflikt beschreibbar zu machen Ja, aber bildhaft beschreibbar ohne selbst involviert zu sein.

00:26:57: Aber dann hat man was worüber man reden kann... ...ohne dass man sich permanent gegenseitig den Finger aufeinander zeigt, wollte ich sagen.

00:27:07: Eloquent!

00:27:09: Wo noch?

00:27:11: Und natürlich jede Form von Erzählveranstaltung wo einfach jeder kommt der Lust hat.

00:27:17: Also ich mach gerne Märchenspaziergänge zum Beispiel so durch den Wald Kann man schön Märchen von Bäumen erzählen, Waldgeistern, Wichteln, Hexen.

00:27:29: Was man so halt im Wald findet und ... Das

00:27:30: passt da alles?

00:27:31: Ja genau, ganz genau.

00:27:34: Und das ist mit uns sehr schön.

00:27:35: Da kommen dann Kinder, da kommen aber auch Erwachsene oft als Begleitung der Kinder natürlich, aber das heißt ja nicht dass sie sich hier nie unterhalten dürfen oder eben nur für Erwachsen.

00:27:47: Ich hab letztes Jahr im Oktober an Halloween im Vortrag ein Programm gehalten über Geschichten von Gefahrter Tod.

00:27:59: Das war nicht sehr gruselig, der Fairness Hub.

00:28:02: Es war kein schönes Thema für Kinder.

00:28:05: Ja also das da grenzte sich dann die Themen ab mehr als alles andere.

00:28:11: Kann denn jeder Erzähler werden?

00:28:13: Wie mache ich das wenn ich sage Ich möchte es auch lernen.

00:28:15: Brauche ich einen Talent dafür?

00:28:18: Ist eine Schule?

00:28:19: Also talent hilft immer Interesse ist aber viel wichtiger.

00:28:23: Ist ja auch eine Frage, was man damit dann am Ende machen möchte, ne?

00:28:26: Aber es gibt tatsächlich Kurse.

00:28:28: Es gibt auch Bücher für diejenigen, die sich da autodidaktisch ran wagen wollen.

00:28:33: Da gibt's ganz großartige Bücher, die auch Märchen symbolik zum Beispiel erklären und dann auch... Empfehlungen haben.

00:28:44: Zum Beispiel ist das jetzt eher für Kinder, nicht für Kinder und da kann man ein bisschen mit dem Stoff vorsichtig sein oder so.

00:28:50: aber im Prinzip ich fand es am schönsten und am einfachsten mit anderen zusammen zu lernen und das gibt sowohl online als auch offline natürlich den Verband der Erzählerinnen und Erzählern, die das vermitteln.

00:29:04: Es gibt aber auch Leute, also Märchenerzähler, die nicht in diesem Verband sind, die ein Teil ihres Einkommens eben nicht mit Märchen erzählen sondern mit Märchenerzählen unterrichten generieren.

00:29:16: Insofern es gibt wirklich viele Möglichkeiten.

00:29:19: Das packen wir gerne in die Shownotes, aber ich kann mir auch vorstellen dass diese Render Resonanz ganz wichtig ist.

00:29:24: Also das natürlich tollen Buch drüber zu lesen, aber das macht mich noch nicht so einer guten Erzählerin.

00:29:29: was ja vorhin auch gesagt hast du ab und an irgendwie auch Lernst oder ein Tipp bekommen Feedback bekommen bekommt.

00:29:34: was was kann man da vielleicht noch ein bisschen anders zum Ausdruck bringen.

00:29:37: Also es ist schon generell so, dass der Weg wahnsinnig lang ist.

00:29:40: Ich bin noch weit entfernt davon mich einen guten Erzähler zu nennen.

00:29:44: also da gibt's Leute die finde ich da sehr viel beeindruckender.

00:29:47: nichtsdestotrotz ist das schon so Die Zuhörer wissen das ja nicht!

00:29:54: Das hätte ich jetzt vielleicht auch nicht sagen sollen.

00:29:57: Nein, ich fand das selber zeugend.

00:29:59: Die Zuchöre wissen das hier nicht und die hören jetzt auch Nichtgeschichten an jeder Ecke und dann jeden Tag Und das ist immer ein besonderes Erlebnis Und insofern ist es glaube ich trotzdem gut.

00:30:12: Das macht jedem Spaß jedenfalls, dass das was mir gespiegelt wird aber da gibt's halt schon noch so viel Feinheiten an denen man feilen kann.

00:30:20: ja also ich meine es kommt halt professionen kommt dann halt mit üben.

00:30:25: auf jeden fall das ist beim zuhören auch so dass wir natürlich viel drüber lesen können und die richtige Haltung haben und Intention.

00:30:32: aber es macht wirklich die Übung um da aus sicherer zu werden Dinge um sein Ego ein bisschen in den Backlog für alle Artiller zu stellen, also seinen Ego hinten anzustellen und wirklich mit der Aufmerksamkeit bei der anderen Person zu sein.

00:30:47: Das ist tatsächlich ein ganz wichtiger Aspekt weil das ist beim Erzählen auch wahnsinnig wichtig habe.

00:30:53: ich hab ein schönes Zitat gelesen.

00:30:55: da hat ein Erzähler gesagt wenn ich mich nicht selbst vergessen kann ja wenn ich mir nicht komplett selbst zurücknehmen kann kann Ich Nicht Auf mein Gegenüber eingehen, also auf meinen Publikum.

00:31:06: Und wenn ich nicht auf mein Gegenübereingehen kann, kann ich nicht so erzählen dass es mein Gegen über berührt und das ist letztlich der Sinn vom Erzählen einer Geschichte.

00:31:16: Ich möchte ja mein Gegenber mit der Wirkkraft der Geschichte um nochmal darauf zurückzukommen, berühren!

00:31:22: Das ist ein super schönes Zitat.

00:31:23: Es kommt auf jeden Fall auch prominent hier in die Ankündigung dieses Podcasts.

00:31:30: über das Geschichten erzählen erzählt.

00:31:32: Aber hast du uns auch eine Geschichte mitgebracht?

00:31:34: Eine kleine, dass wir das auch mal erleben dürfen?

00:31:38: Nein!

00:31:39: Ich kann da

00:31:39: keine Geschichten... Komm bitte!

00:31:42: Naja wenn

00:31:42: du so

00:31:43: betest

00:31:45: Völlig unvorbereitet.

00:31:47: Okay Es war einmal.

00:31:53: Merkst du schon was?

00:31:54: Weil ich bin All Years.

00:31:57: Also es war einmal ein Bauer und so ein fleißiger Mann Ein kräftiger Mann.

00:32:02: Er stand in der Mitte seines Lebens, in der Blüte seines Leben ein voller Kraft und er arbeitete jeden Tag hart auf dem Feld.

00:32:13: Es hat nur nichts genützt!

00:32:15: Also egal was er anfasst es funktioniert halt einfach nicht.

00:32:18: die Ernte wurde Nichts.

00:32:19: Er hat mit Tierhaltung versucht und musste nach und nach alle Tiere verkaufen.

00:32:24: Öfter als gut war hatte er nicht genug um seine Kinder zu ernähren Und jeden Tag ist er wieder aus Feld gegangen.

00:32:34: Es muss doch funktionieren, hat er sich gedacht.

00:32:36: Das kann doch nicht an dem Boden liegen!

00:32:38: Mein Nachbar hat doch denselben Boden und der hat die Reichs der Ernte, die dicksten Tiere.

00:32:46: Der lebt in Saus und braust.

00:32:48: es kann doch nichts sein.

00:32:49: das muss doch für mich irgendwann auch

00:32:51: funktionieren.".

00:32:52: Und jeden tag ging er wieder aufs Feld.

00:32:58: eines Morgens Er hatte sich sehr, sehr früh auf dem Weg gemacht.

00:33:01: Das war noch dunkel und er hat sich vorgenommen die Steine aus dem Feld zu holen und alles vorzubereiten für die Aussaat dieses Jahr fürs Pflügen und fürs Sähen.

00:33:12: Dieses Jahr hat er sich vorgenommen bekommen ich eine richtig gute Arnte.

00:33:18: Und es dämmerte langsam.

00:33:21: Die Bäume standen am Feldrand als schwarze Schatten irgendwo krecht.

00:33:25: seine Rabbe warbert ihn über das Feld und er schuftete.

00:33:30: Er schleppte die schweren Steine von links nach rechts an den Feldrand, und da musste er eine kleine Pause machen.

00:33:36: Der muss den Rücken mal strecken!

00:33:40: Er schwitzte wie ein Tier... Und sah plötzlich in der Dämmerung auf dem Nachbarfeld einen Mann groß, schlank, ein breitkrempiger Hut tief ins Gesicht gezogen.

00:33:52: Er trug einen grauen Arbeitskittel und ein Beutel an der Seite aus dem er Dinge auf das Feld war.

00:34:01: Hey, hey was machst du da?

00:34:02: Wer bist du überhaupt?

00:34:03: Was machst du auf dem Feld?

00:34:04: von meinem

00:34:05: Nachbarn?!

00:34:07: Der Bauer stapfte wütend rüber.

00:34:09: also... Du bist nicht der Bauer und die Knechte kenne ich auch alle!

00:34:12: Also was machst' du hier?

00:34:14: Also ich sagte den Mann drehte sich um und lächelte den Bauern an Ich bin das Glück deines Nachbars Und ich arbeite Wie bitte?

00:34:27: Naja also ich bin das glück deines nachbaren und ich sehe Hey, also wenn du hier das Glück bist dann komm doch mal gerade rüber zu mir ausfeld ich hätte da richtig bedarf.

00:34:38: Erne so geht das nicht sagt es glück Ich bin ja des glückendes Nachbarn.

00:34:42: Also Du hast ja dein eigenes Wie ich habe mein eigenes.

00:34:47: Wo ist denn das?

00:34:50: Siehst du?

00:34:50: siehst du dahinten den felsen den zackigen langgezogenen?

00:34:55: Ich glaube dahinter liegt der.

00:34:56: ich bin nicht sicher aber ich würde sagen er schläft Der tut was bitte und der bauer pumpt sich auf Es wütend.

00:35:04: Er läuft hochrot an und er stapft ohne sich zu verabschieden, ohne sich bedanken.

00:35:09: Er stapft rüber zu diesen Felsen... Tatsächlich da sieht er schon die Füße und die Stiefel hinter den Felsenfohr lügen.

00:35:16: Und da liegt ein Mann hinter dem Felsenhut aufs Gesicht und schnarcht leise vor sich hin.

00:35:23: Der Bauer schäumt!

00:35:27: Er stupst sie mit dem C an.

00:35:28: Hey!

00:35:29: Aufstehen!

00:35:29: V-Lands up.

00:35:30: Was machst du hier?

00:35:30: Bist Du nicht mein Glück?

00:35:31: Wieso schnachst du hier

00:35:32: rum?!

00:35:39: Ja, ist schon recht.

00:35:41: Sagt der Mann, setzt sich langsam auf, schiebt sich den Hut in den Nacken und schaut den Bauern an?

00:35:46: Ja ich bin schon dein Glück!

00:35:49: Und wenn du mein Glück bist kannst du mir bitte erklären warum ich jeden lieben langen Tag auf dem Feld keulen muss während meine Kinder hungern und du hier pensst?

00:36:01: Ja klar sagt das Glück und schaut ihm fest in die Augen.

00:36:06: Ich bin schon deinen Glück Aber ich bin nicht das Glück eines Bauern.

00:36:11: Bitte?

00:36:13: Du bist mein Glück, Ich Bin Bauer!

00:36:15: Du bist das Glück Eines Bauern!

00:36:17: Nein... ...ich Bin Das Glück eines Kaufmanns.

00:36:22: Hä?!

00:36:24: Der Bauer verstand nichts mehr.

00:36:25: Er schüttelte den Kopf, er drehte sich um und ging nach Hause, er musste das sanken lassen hat das nicht verstanden.

00:36:31: aber als es gesagt war da verkaufte er sofort Haus und Hof alles bisschen was er noch hatte.

00:36:39: mit dem kleinen wenig Geld was der verdient hatte ging er in die Stand Mietete sich ein Laden, kaufte ein paar Waren und es dauerte gar nicht lange.

00:36:47: Bis ich abzeichnete dass er ein wirkliches Talent dafür hatte Waren zu kaufen oder zu verkaufen.

00:36:54: Plötzlich hatte er Geld die Kinder hatten genug zur Essen Es gab sogar neue Kleidung Und in kürzester Zeit war er ein wohlhabender Mann.

00:37:03: Das Glück des Bauern War endlich aufgewacht Und das hat ganze Arbeit.

00:37:10: Dankeschön Bitte

00:37:11: schön

00:37:12: Das war auch mal schon, wo mein Glück zu Hause ist.

00:37:15: Und was es mir sagt?

00:37:16: Ich wollte vielen, vielen Dank!

00:37:18: Hast du gemerkt, was passiert ist?

00:37:20: Ich

00:37:20: bin mitgegangen... ich war ganz begeistert.

00:37:24: Wenn du nicht so nah am Mikrofon hättest sein müssen, hättet sie mich zurückgelehnt.

00:37:29: Ja und ich hab mich zwischendurch nach vorne gelähnt.

00:37:31: Ich habe die Augen aufgerissen und war sehr bei dir.

00:37:35: Und

00:37:35: ich würde sagen dass das bei ungefähr jedem der Zuhörerinnen So gewesen, außer bei denen die gerade gespült haben.

00:37:43: Während sie sich das angehört haben und es liegt daran dass bei erwachsenen Geschichten Stress reduzieren Die Herzrate sinkt.

00:37:51: Kroatisol wird erst später mit der Spannung ausgeschüttet Und jetzt kommt immer erstmal so ein.

00:37:57: Jetzt bin ich gespannt.

00:38:01: Wolf.

00:38:02: letzte Frage Mal schauen wo die uns hinträgt.

00:38:07: Wenn Geschichten selber sprechen könnten Was würden die uns heute erzählen?

00:38:15: Hören wir zu.

00:38:18: Das war nicht abgesprochen!

00:38:22: Nein, ich glaube das ist der Punkt also jetzt insbesondere mal wenn man sich die älteren Märchengeschichten sagen Mythen und Legenden anhört.

00:38:31: sie haben ja alle eine Botschaft auf die ein oder andere Art und Weise.

00:38:35: es geht also ums Zuhören Es geht darum Sie von Anfang bis Ende zu hören sonst verpasst man den besten Teil darum die Botschaft zu verstehen und dann natürlich eine Transferleistung zu bringen.

00:38:48: Ich tue mich mal ein bisschen schwer damit zu sagen, guck mal ich weiß es besser mache einfach was ich sage dann wird's schon gut.

00:38:55: aber wenn nicht mehr so aktuelle Zeit zum Beispiel anschauen wo so viele Kriege und so viele Konflikte und so viel Pralhanserei ist das ein Wort?

00:39:05: Ich weiß es nicht gibt.

00:39:11: Geschichten erzählen vom Teilen also wahnsinnig viele jedenfalls.

00:39:16: Und meine Interpretation ist, es hat damit zu tun dass Gastfreundschaft ja Leute die Worte teilen, Leute die Essen teilen hauen sich nicht.

00:39:27: Ja ich glaube das wäre zum Beispiel eine Botschaft die man ganz global galaktisch einfach mal rausposaunen könnte, die mehr oder weniger jede Geschichte auf die ein oder andere Art und Weise hat.

00:39:38: Das ist ja nicht super schön!

00:39:39: Das erinnert mich auch an einer Gästein die wir hatten, die Cathy Herbkar die gesagt hat wer zusammen singt und schungelt da kann sie sich nicht hauen.

00:39:46: Genau Und das ist sehr impulsiv.

00:39:49: Genau, ist der gleiche Inhalt.

00:39:51: Allerletzte Frage fängt mir gerade an während ich dir zuhörere wie findest du deine Geschichten?

00:39:57: Ich erzähle nur, wo ich sie finde.

00:39:59: Ja wie findest du das?

00:40:00: Es gibt ja so einen reichen Märchenschatz mit dem wir auch groß geworden sind, Grüdergrimm

00:40:04: etc.,

00:40:04: aber ich dachte so ah das mag ich irgendwie auch gar nicht mehr vorlesen!

00:40:08: Ich glaube diese Vielfalt an Geschichten und Märchen ist viel größer als dass was wir so unmittelbar im Zugriff haben.

00:40:13: Genau Und die Geschichte, die Du gerade geteilt hast, die habe ich zum Beispiel noch nie gehört.

00:40:17: Wie findest Du diese Schätze und woher weißt Du das es so passend für mich?

00:40:22: Ich lese

00:40:22: Ja.

00:40:24: Also das ist wirklich der Trick, also natürlich ich gehe auch zu Erzählveranstaltungen auf Festivals und so und höre an dann zu da kann man auch ganz schöne Sachen hören.

00:40:34: Auch neue manchmal oder ziemlich oft auch Sachen die mir schon mal begegnet sind.

00:40:39: aber dann eben in einer anderen Interpretation und Darmitung ist es auch sehr spannend.

00:40:45: Aber daneben lese ich einfach wahnsinnig gerne Märchen.

00:40:50: Ja und so stapeln sich bei mir Meter um Meter Märchenbücher aus aller Welt.

00:40:55: Ich habe für mich auch, so ähnlich wie du es eben gesagt hast, für mich den Strich gezogen.

00:40:59: eigentlich mag ich keine Grims mehr erzählen.

00:41:03: die kennt eh schon jeder also ist ganz lustig.

00:41:07: wenn ich in Kindergarten gehe frage ich immer welche Märchen kennt ihr?

00:41:09: Und was ist euer Lieblingsmärchen?

00:41:12: Das sind immer dieselben drei Der Wolf von die sieben Geißlein, Rotkäppchen und dann kommt noch mal ein anderes dazwischen.

00:41:19: Aber es ist immer grimm!

00:41:21: Und das ist eigentlich recht einfallslos.

00:41:24: wie finde ich... Die haben ihren eigenen Platz und haben großartige Arbeit geleistet.

00:41:28: Das sind auch ganz tolle Sachen bei dir auch gar nicht so bekannt sind übrigens.

00:41:33: Die erzählte ich schon ganz gern der Fernseher.

00:41:35: aber ich habe auch gemerkt dass in anderen Völkern so wahnsinnig schöne Märchenbilder auch andere Symbole zum Beispiel unterwegs sind.

00:41:46: Also wenn man z.B.

00:41:47: afrikanische Märchen erzählt, da ist die Spinne so eine Weisheitsfunktion, das ist immer der Besserwisser, es ist überhaupt nichts gruseliges bei, sie ist dann klein und ein bisschen harig und gibt immer gute Ratschläge.

00:42:02: also ganz nah am schlauen Fuchs ja aber eben ein ganz anderes Tier aus dem anderen Kulturraum.

00:42:07: oder wenn ich mir anschaue, indianische Märchen.

00:42:10: Darf man das noch sagen?

00:42:11: Das sind die Gene-Märchen finde ich großartig!

00:42:13: Die haben eine solche Beziehung zur Natur was einfach also mich berührt als ja und aus den Stoffen die mir dann gefallen bastelige Programme.

00:42:27: Der Spinne bringt auch einen ganz neuen Blickwinkel

00:42:29: mit.

00:42:29: Und ich habe mich gerade gefragt, ob du Wolf und diesen Geißleinen irgendwie neu interpretieren könntest

00:42:34: oder so.

00:42:35: Sehr witzig!

00:42:37: Genau.

00:42:37: Ich könnte dir das merken vom Radkäppchen nur den bösen Golf erzählen?

00:42:41: Ein andermal.

00:42:43: Aber was... Das bin ich nicht selbst im Tritt gemacht.

00:42:47: Entschuldigung Genau.

00:42:49: Bei den Grimmsmärchen ist es natürlich so, wir haben die Tausendmal gehört und wir haben auch schon feste Bilder im Kopf und sind dann vielleicht irritiert wenn das eine andere Wendung nimmt.

00:42:57: Es ist auch leichter kann ich mir vorstellen Geschichten zu erzählen, die man mal in der Publikum gar nicht bekannt sind.

00:43:02: Korrekt!

00:43:03: Also gerade bei Kindern du hast es ja vorhin gesagt, wenn man da nicht immer genau das richtige Wort an der richtigen Stelle setzt oder womöglich noch irgendwas dazu dichtet um die Geschichte ein bisschen spannender oder stimmiger zu machen... Da isst man gleich auf dem heißen Stuhl Das stimmt.

00:43:18: Und wenn ich einfach eine Geschichte erzähle, die kein Mensch kennt dann kann ich machen was ich will und brauche mich damit überhaupt nicht auseinanderzusetzen.

00:43:25: das macht es schon auch ein bisschen leichter.

00:43:30: Also gerade die Grimm sind da echt ein bisschen schwierig.

00:43:32: Es gibt ja auch die europäische Märchengesellschaft Die sehr viel Wert auf Wortgetreue Widergabe der grimmischen Märchen legt ist so gar nicht meins Hat sicherlich auch seinen Platz und seine Berechtigung aber ist sogar nicht meines.

00:43:49: in die Brülle möchte ich mich eigentlich auch gar nicht bringen.

00:43:52: Na dann ist ja schön, dass es so eine große Vielfalt gibt und für jeden Geschmack auf was dabei ist.

00:43:56: Korrekt!

00:43:56: Und tatsächlich auch sehr erhellend mit Unterne, weil man sich natürlich noch ein paar Gedanken drüber macht wie in anderen Kulturen Silvester gefeiert wird zum Beispiel oder Weihnachten oder so...

00:44:11: Wunderbar!

00:44:12: Wolf vielen lieben Dank, dass du heute hier warst.

00:44:15: Ich glaube das unsere Zuhörer und zuherinnen ganz viele neue Eindrücke gewonnen haben aus der Folge heute.

00:44:24: Und ja, ich hoffe dass wir uns bald wieder über ein Weg laufen und ich dein Geschichten laufchen darf!

00:44:30: Das

00:44:30: wünsche ich mir auch.

00:44:31: Alex es war sehr schön hier zu sein und ich kann nur raus hauen.

00:44:35: Ja die Welt braucht mehr Geschichten.

00:44:36: Erzähler geht und lernt es oder tut es einfach das ist egal.

00:44:40: und wenn ihr das nicht macht dann hört zu mindestens Okay Wolf alles Gute dir

00:44:46: Dankeschön auch so.

00:44:48: Vielleicht sind Geschichten nicht an sich alt, vielleicht wären sie nur alt wenn es nicht mehr erzählt werden und wenn wir ihnen nicht mehr zuhören.

00:44:53: Und das ist eine Sache die ich auf jeden Fall heute mitnehme!

00:44:57: Mein Name ist Alexandra Perl.

00:44:59: Das war Zuhören der Podcast.

00:45:01: Herzlichen Dank und Auf Wiederhören.

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